GREMARI RATGEBER

333er, 375er oder 585er Gold: Welche Legierung passt?

333er, 375er oder 585er Gold? Erfahren Sie, wie sich die Legierungen unterscheiden und warum 585er Gold eine vielseitige Wahl für Verlobungsringe, Eheringe und Schmuck für jeden Tag ist. Mit Vergleichstabelle und Tipps zu Goldfarben, Verarbeitung und Preis.

Types of Gold: Karats, Everyday Wear and Price
AUF DIESER SEITE

    585er Gold, auch 14-Karat-Gold genannt, ist eine besonders vielseitige Wahl für Verlobungsringe, Eheringe und Schmuck für jeden Tag. Die Legierung verbindet 58,5 % reines Gold mit guter Alltagstauglichkeit. Bei der Wahl zwischen 333er, 375er und 585er Gold lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Goldgehalt, die Verarbeitung und den Preis.

    Das Wichtigste zur Goldwahl auf einen Blick

    • Bei GREMARI finden Sie Schmuck aus 585er Gold (14 Karat) sowie ausgewählte Modelle aus 333er Gold (8 Karat) und 375er Gold (9 Karat).
    • 585er Gold verbindet einen höheren Feingoldanteil mit guter Alltagstauglichkeit und eignet sich besonders für Verlobungsringe, Eheringe und häufig getragene Lieblingsstücke.
    • Mehr Gold pro Gramm erhöht in der Regel den Goldwert des Materials. Der Verkaufspreis eines Schmuckstücks hängt jedoch von weiteren Faktoren ab.
    • Goldfarbe, Feingehalt und Vergoldung bezeichnen unterschiedliche Eigenschaften. Für einen sinnvollen Vergleich sollten diese Angaben getrennt betrachtet werden.

    Was bedeuten Karat und die Goldstempel 333, 375 und 585?

    Karat beschreibt den Goldgehalt einer Legierung auf einer Skala von 24 Teilen. Je höher die Karatzahl, desto mehr reines Gold enthält das Material. Die weiteren Metalle beeinflussen unter anderem die Farbe und Festigkeit. Wichtig beim Schmuckkauf: K oder Karat steht hier für den Goldgehalt. Die Einheit ct bezeichnet dagegen das Gewicht von Diamanten und anderen Edelsteinen.[1]

    Der Feingehalt wird in Tausendteilen angegeben. Die Zahl 333 steht für 33,3 % Gold, 375 für 37,5 % und 585 für 58,5 %. Rechnerisch ergeben 14 von 24 Teilen etwa 58,3 %. Für 14-Karat-Gold ist jedoch der Feingehalt 585 mit 58,5 % Goldanteil weit verbreitet.[1][7]

    Goldgehalt im Vergleich: 333, 375 und 585

    Wie viel reines Gold steckt in der Legierung?

    Goldanteil am Metallgewicht, entsprechend dem angegebenen Feingehalt.

    333 / 8 K 33,3 %
    375 / 9 K 37,5 %
    585 / 14 K 58,5 %

    Die Balken zeigen den Goldgehalt der jeweiligen Legierung. Sie veranschaulichen weder die Festigkeit noch den Verkaufspreis eines Schmuckstücks.[1][7]

    333er, 375er oder 585er Gold: Welche Legierung passt zu welchem Schmuck?

    Die Tabelle hilft bei der ersten Orientierung. Entscheidend bleibt aber das konkrete Schmuckstück: Eine feine Kette und ein kräftiger Ring sind im Alltag unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt, auch wenn beide denselben Feingehalt haben.

    Goldlegierungen und ihre Eignung für den Alltag
    GoldGeeignet fürGut zu wissen
    333er Gold (8 Karat)Ausgewählte Schmuckstücke für den Alltag oder besondere Anlässe, wenn ein günstigerer Preis im Vordergrund steht.Enthält weniger Gold pro Gramm. Verarbeitung, Materialstärke und Oberfläche sollten zum geplanten Gebrauch passen.
    375er Gold (9 Karat)Ohrringe, Anhänger und Ketten, die regelmäßig getragen werden und entsprechend stabil gearbeitet sind.Enthält weniger Gold als 585er Gold. Sehr feine Kettenglieder brauchen auch bei dieser Legierung einen sorgsamen Umgang.
    585er Gold (14 Karat)Eine besonders vielseitige Wahl für Verlobungsringe, Eheringe und hochwertigen Schmuck für jeden Tag.58,5 % Gold und gute Eignung für den Alltag. Mehr Feingold pro Gramm als bei 333er oder 375er Gold.

    585er Gold hat sich für Ringe bewährt, die häufig getragen werden. Wie belastbar ein Schmuckstück tatsächlich ist, hängt auch von der genauen Legierung und der Verarbeitung ab.[2]

    Warum ist 585er Gold eine gute Wahl für jeden Tag?

    585er Gold enthält 58,5 % reines Gold, das mit seinem natürlichen Glanz und seiner Farbe den Charakter der Legierung prägt. Die Verbindung mit 41,5 % weiteren Metallen erhöht die Festigkeit und beeinflusst den endgültigen Farbton. So entsteht eine Goldlegierung, die sich für Schmuck eignet, der Tag für Tag getragen wird.[8]

    Für Verlobungsringe und Eheringe ist diese Verbindung aus schöner Optik und Alltagstauglichkeit besonders wertvoll. Auch Diamantohrstecker, Lieblingsanhänger und regelmäßig getragene Armbänder lassen sich gut aus 585er Gold fertigen. Gelbgold wirkt warm und klassisch; Weißgold und Roségold bieten bei gleichem Feingehalt andere Farbnuancen. Mit guter Verarbeitung und angemessener Pflege kann ein Schmuckstück aus 585er Gold viele Jahre Freude bereiten.

    Gegenüber 333er und 375er Gold enthält 585er Gold mehr Feingold pro Gramm. Das erhöht bei gleichem Metallgewicht in der Regel den Goldwert des Materials. Für ein Schmuckstück, das Sie oft tragen möchten, kann sich dieser höhere Goldanteil lohnen – gerade wenn Ihnen neben dem Preis auch Material, Optik und Tragekomfort wichtig sind.

    Welche Goldlegierungen gibt es bei GREMARI?

    Die Schmuckkollektion von GREMARI umfasst Schmuck aus 585er Gold sowie ausgewählte Modelle aus 333er und 375er Gold. Der Solitärring Seven Grace aus 585er Gelbgold zeigt, wie gut sich diese Legierung für einen klassischen Verlobungsring mit Diamant eignet.

    Zu den Modellen mit geringerem Goldanteil gehört beispielsweise ein Ring aus 333er Gold mit herzförmigem Zirkonia. In der Kollektion finden sich Gelbgold, Weißgold, Roségold und Bicolor-Schmuck. Prüfen Sie bei jedem Modell den Feingehalt und die Produktdetails, um die passende Verbindung aus Farbe, Ausführung und Preis zu finden.

    Gelbgold, Weißgold und Roségold: gleicher Feingehalt, andere Farbe

    Drei Verlobungsringe in Gelbgold, Weißgold und Roségold, von links nach rechts

    Die Goldfarbe sagt allein noch nichts über den Goldgehalt aus. Ein Schmuckstück aus 585er Weißgold enthält denselben Goldanteil wie eines aus 585er Gelbgold. Für die unterschiedliche Optik sorgen die übrigen Legierungsmetalle und gegebenenfalls eine Oberflächenbeschichtung.

    Gelbgold bewahrt einen warmen Goldton; bei höheren Goldanteilen kann dieser satter wirken. Roségold erhält seine rötliche Nuance durch Kupfer. Für Weißgold kommen aufhellende Metalle wie Palladium oder Nickel zum Einsatz; häufig wird es zusätzlich rhodiniert, also mit einer dünnen Rhodiumschicht überzogen.[3] Bicolor-Schmuck verbindet unterschiedliche Goldfarben in einem Modell. Daraus lässt sich der Feingehalt nicht ablesen.

    Welches Gold eignet sich für den Alltag?

    Verlobungsringe und Eheringe

    585er Gold ist eine sehr gute Wahl für einen Ring, der Sie durch den Alltag begleiten soll. Die Legierung verbindet einen höheren Goldanteil mit der für häufiges Tragen geeigneten Festigkeit. Ebenso wichtig ist jedoch eine sorgfältige Verarbeitung.[2]

    Achten Sie deshalb auch auf die Ausführung: Ist die Ringschiene kräftig genug für die tägliche Beanspruchung? Sind die Steine sicher gefasst? Sitzt der Ring bequem neben einem zweiten Ring? Unser Ratgeber zur Auswahl von Eheringen erklärt, wie Breite, Profil und Passform den Tragekomfort beeinflussen.

    Ketten, Ohrringe und Armbänder

    Hier lohnt sich ein Blick auf die Stellen, die beim Tragen besonders beansprucht werden. Bei einer Kette zählen der Verschluss, die Stärke der Glieder und das Gewicht eines Anhängers. Ohrringe sollten angenehm sitzen und sicher schließen. Bei Armbändern spielt auch der Kontakt mit Tischplatten, Ärmeln und anderen Schmuckstücken eine Rolle.

    Ein Modell aus 333er oder 375er Gold kann gut zu Ihrem Budget und Ihren Tragegewohnheiten passen. 585er Gold bietet bei gleichem Metallgewicht mehr Feingold. Eine niedrige Karatzahl allein macht eine feine Konstruktion allerdings nicht unempfindlich gegen starke Belastung.

    Schmuck für besondere Anlässe und aktive Tage

    Ein Schmuckstück, das vor allem zu festlichen Anlässen getragen wird, ist oft weniger Reibung und wiederholten Belastungen ausgesetzt als ein täglich getragener Ring. Dadurch kann auch eine filigranere Ausführung infrage kommen. Maßgeblich bleibt, wie das Schmuckstück gearbeitet ist.

    Legen Sie Schmuck vor dem Schwimmen in chlorhaltigem Wasser und vor dem Umgang mit Haushaltsreinigern ab. Bewahren Sie die Stücke getrennt auf und wählen Sie eine Reinigung, die auch für die eingesetzten Edelsteine geeignet ist.[5] Auch beim Krafttraining, bei der Gartenarbeit und bei schweren handwerklichen Tätigkeiten ist es sinnvoll, Ringe abzulegen, um Druck und Stöße zu vermeiden.

    Warum ist 585er Gold teurer als 333er oder 375er Gold?

    Bei gleichem Metallgewicht und gleichem Goldkurs enthält eine Legierung mit höherem Feingehalt mehr reines Gold. Der Feingoldanteil lässt sich einfach berechnen: Metallgewicht der Goldlegierung mal Feingehalt als Dezimalzahl.

    Beispiel: drei Schmuckstücke mit jeweils 5 g Goldlegierung
    LegierungBerechnungEnthaltenes Feingold
    333er Gold (8 Karat)5 g × 0,3331,665 g
    375er Gold (9 Karat)5 g × 0,3751,875 g
    585er Gold (14 Karat)5 g × 0,5852,925 g

    In diesem Beispiel enthält das Stück aus 585er Gold 56 % mehr Feingold als das aus 375er Gold und rund 76 % mehr als das aus 333er Gold. Diese Zahlen vergleichen die enthaltene Goldmenge, nicht die Verkaufspreise. Edelsteine und andere Bestandteile sind in der Rechnung nicht enthalten. Bei gleichen Außenmaßen können Schmuckstücke zudem unterschiedliche Metallgewichte haben.

    Der fertige Schmuckpreis berücksichtigt außerdem Edelsteine, Gestaltung, handwerkliche Arbeit, Oberflächenveredelung, Steuern sowie Kosten und Handelsspanne des Anbieters. Eine schwere Kette aus 375er Gold kann deshalb teurer sein als ein leichter Anhänger aus 585er Gold. Vergleichen Sie neben dem Feingehalt immer auch Gewicht, Besatz und Verarbeitung.

    Ändert sich der Goldkurs, kann sich das auf die Schmuckpreise auswirken. Die prozentuale Änderung muss jedoch nicht gleich ausfallen: Steigt der Feingoldpreis beispielsweise um 10 %, erhöht sich bei unverändertem Metallgewicht und Feingehalt der reine Goldkostenanteil ebenfalls um 10 %. Der gesamte Verkaufspreis steigt dadurch nicht automatisch um denselben Prozentsatz.

    Häufige Fragen zu Goldlegierungen und Karat

    Ist 585er Gold dasselbe wie 14 Karat Gold?

    Ja. 585 ist die bei GREMARI verwendete Feingehaltsangabe für 14-Karat-Gold. Sie steht für 585 Teile Gold in 1.000 Teilen Legierung, also 58,5 % Gold.

    Ist 375er Gold echtes Gold oder nur vergoldet?

    375 bezeichnet eine Goldlegierung mit 37,5 % Goldanteil. Eine Vergoldung ist dagegen eine auf ein anderes Material aufgebrachte Goldschicht. Ein vergoldetes Schmuckstück kann deshalb eine Beschichtung mit hoher Karatzahl haben, ohne diesen Goldanteil im gesamten Stück zu enthalten. Entscheidend ist die vollständige Materialangabe.[6]

    Was ist der Unterschied zwischen 333er, 375er und 585er Gold?

    333er Gold enthält 33,3 %, 375er Gold 37,5 % und 585er Gold 58,5 % reines Gold. 585er Gold verbindet den höheren Goldanteil mit guter Eignung für häufig getragenen Schmuck. Bei gleichem Metallgewicht ist sein Goldkostenanteil in der Regel höher. Für die Auswahl sollten deshalb auch Ausführung, Verwendungszweck und Budget berücksichtigt werden.

    Warum kann Weißgold mit der Zeit wärmer wirken?

    Ist Weißgold rhodiniert, kann sich die Rhodiumschicht durch das Tragen abnutzen. Dann wird der wärmere Farbton des darunterliegenden Weißgolds sichtbar. Ein Juwelier kann beurteilen, ob eine erneute Rhodinierung sinnvoll ist. Der Goldgehalt verändert sich durch diesen Oberflächenabrieb nicht.[4]

    Ist Weißgold teurer als Gelbgold?

    Nicht grundsätzlich. Bei gleichem Feingehalt und Metallgewicht enthalten beide dieselbe Menge Gold. Die übrigen Legierungsmetalle, das Design und die Oberflächenbearbeitung können den Preis beeinflussen. Bei rhodiniertem Weißgold können später Kosten für eine erneute Rhodinierung hinzukommen.[4]

    Ist ein höherer Goldgehalt immer besser für empfindliche Haut?

    Der Feingehalt allein gibt darüber keine sichere Auskunft. Er sagt aus, wie viel Gold enthalten ist, nennt aber nicht alle weiteren Legierungsmetalle. Wenn Sie auf ein bestimmtes Metall reagieren, sollten Sie gezielt nach der Zusammensetzung des jeweiligen Schmuckstücks fragen. Manche Weißgoldlegierungen enthalten beispielsweise Nickel.[4]

    Goldschmuck passend zu Ihrem Alltag wählen

    Beginnen Sie mit dem Schmuckstück, das Sie suchen, und vergleichen Sie anschließend Feingehalt, Proportionen und Verarbeitung. Entdecken Sie die Schmuckkollektion von GREMARI oder unsere Eheringe – für ein Stück, das Sie gerne und oft tragen.